Drei gute Gründe für das Rad

In deutschen Innenstädten dominiert das Auto. Autolärm, Abgase und dicht befahrene Straßen erhöhen unseren Stresspegel und sind schlecht für Gesundheit und Umwelt. Kein Wunder, dass vor einigen Jahren die bundesweite Initiative für eine Verkehrswende immer lauter und prominenter geworden ist.

Eine der Hauptforderungen ist es, denn Nahverkehr vom Individualverkehr wegzuführen, indem der Öffentliche Nahverkehr und die Radwege ausgebaut werden. Doch auch wenn die deutschen Straßen in den Städten oft noch sehr unattraktiv für Radfahrer sind, gibt es trotzdem gute Gründe, sich jetzt schon der Verkehrsrevolution anzuschließen und sein Bein über den Sattel zu schwingen!

Der Umwelt etwas Gutes tun?

Der weltweite Verkehrssektor ist ein wesentlicher Faktor der Emissionen von Treibhausgasen. Deswegen ist es wichtig, dass wir den Verkehr Schritt für Schritt in eine klimafreundlichere Ausgestaltung überführen. Nicht nur die Treibhausgase sind schlecht für die Natur. Für sie und den Menschen sind auch die Stickstoffoxide, die jüngst für viel Diskussion in der Öffentlichkeit gesorgt haben, gefährlich.

Zudem müssen für neue Autobahnen immer wieder Waldgebiete zerstört werden, darunter alte Mischwälder wie vor Kurzem im Dannenröder Forst.

Bewegung im Alltag

Um Bewegungsarmut vorzubeugen und ihre Ausdauer zu trainieren, gehen viele Menschen ins Fitnessstudio. Dabei gibt es eine wesentlich günstigere Alternative zum teuren Mitgliedsbeitrag der Studios: Radeln! Ob nun der Weg zur Arbeit, zur Schule, zur Freundin oder aber um Einkäufe zu erledigen. Täglich mit dem Rad zu fahren trainiert unsere Kondition und hält uns frisch und wach. Außerdem ist die Fortbewegung mit dem Fahrrade ein fabelhaftes Beintraining.

Besonnenheit lernen

Statt im dichten Feierabendverkehr festzustecken, kann man mit dem Rad viel entspannter nach Hause fahren. Zugegeben, dadurch ist man meist etwas länger unterwegs, dafür bewegt man aber auch viel bewusster. Durch das Rad wird der gesamte Tagesablauf entzerrt und entschleunigt. Gönnen Sie sich mehr Langsamkeit in ihrem Alltag!

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