Die fünf populärsten Fahrrad-Typen

Wer auf der Suche nach einem Fahrrad ist, wird bemerken, dass es eine Menge unterschiedlicher Varianten gibt. Doch im Prinzip sind sämtliche Fahrräder den beiden Oberkategorien Straßenrad oder Geländerad zuzuordnen. Natürlich gibt es auch Fahrräder und hybride Modelle mit Eigenschaften beider Kategorien.

Straßenfahrräder

Sie wurden vorwiegend für die Befahrung erschlossener Straßen konzipiert:

Hollandräder

Sie gehören eindeutig zu den bekanntesten Radtypen, die sich weltweit allgemeiner Beliebtheit erfreuen. Die robusten Hollandräder sind der Kategorie Citybikes zuzuordnen, was schon erahnen lässt, wofür sie am besten geeignet sind – die kurzen bis mittellangen Strecken im Verkehr der Städte und Dörfer. Die Fahrer sitzen aufrecht und können sich bequem mit moderater Geschwindigkeit fortbewegen. Die Bereifung ist für Teerstraßen und Kopfsteinpflaster ausgelegt und moderne Hollandräder haben auch schon Gangschaltungen und Trommelbremsen.

Rennräder

Sie gehören in die Kategorie Sportrad. Es gibt sie in unzähligen Ausführungen, aber was alle Rennräder eint, sind die meist leichten Rahmen in ihren windschnittigen Designs. Denn weniger Gewicht und Windwiderstand bedeutet weniger Belastung und mehr Ausdauer für den Fahrer sowie eine größere Reichweite. Meist haben sie Gangschaltungen mit einer hohen Anzahl an Gängen, wodurch man einerseits auch steile Hügel ebenso problemlos befahren und andererseits auf ebenen Strecken leicht höhere Geschwindigkeiten erreichen kann. Eine Besonderheit der Rennräder sind die schmalen Felgen und die recht glatten Reifenprofile. Je professioneller der Verwendungszweck, desto gebückter und liegender wird die Position der Fahrer. Klassische Rennräder haben beispielsweise nach unten gebogene Steuer.

Trekkingräder

Genau genommen sind sie keine reinen Straßenräder. Sie wurden konzipiert, damit man mit ihnen sowohl lange Überlandfahrten machen, als auch Teilstrecken in der freien Natur überwinden kann. Meist sind sie mit Federungen beziehungsweise Stoßdämpfern und Gangschaltungen ausgestattet. Sie sind robust, aber gleichzeitig recht windschnittig und leicht. Die Bereifung variiert je nach Einsatzort. Die Sitzhaltung der Fahrer ist eher aufrecht, kann aber je nach Lenker- und Sitzposition auch leicht gebückt sein.

Geländeräder

Crossräder sind vorwiegend für die unebenen Strecken in der freien Natur ausgelegt:

BMX

Die markanten Eigenschaften von BMX-Rädern sind die robusten, kompakten und nach hinten flach zulaufenden Rahmen, die charakteristischen hohen Lenker und die tiefen Sättel. Die Bereifung ist je nach Einsatzort auch mit Profilen für gröbere Beläge erhältlich. Beim Hallensport und im akrobatischen Einsatz fällt die Bereifung auch glatter aus. Inzwischen verfügen viele Modelle auch über Stoßdämpfer. Fahrer nehmen eine eher hockende Position ein.

Mountainbikes

Sie haben eine klassische kastenförmige Rahmenform, wodurch die Fahrer aufrechter sitzen als auf BMX-Rädern. Doch die Bereifung ähnelt der von BMX-Crossrädern. Im Prinzip sind Mountainbikes bequemere BMX-Räder, die weniger auf Akrobatik ausgelegt sind und dennoch über eine gewisse Geländegängigkeit verfügen. Viele Modelle haben eine Gangschaltung.

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